Die brandneue RSV4 RR.

Mit offiziell 201 PS soll der Hightech-Renner die Konkurrenz endgültig das Fürchten lehren. Denn die Message ist klar: Aprilia legt immer noch eins drauf. Und damit ist nicht nur das neue, zweite R gemeint.

Äußerlich hat sich an dem Renner mit seinem Alu-Brückenrahmen bis auf eine neue Verkleidungsfront mit geänderten Scheinwerfern und neuer LED-Parkleuchte wenig getan. Aber der Motor "darf mit Fug und Recht als völlig neu" bezeichnet werden, jubelt die Apilia-Pressemitteilung: 16 PS mehr und 1,5 Kilogramm leichter, der 65-Grad-V4 wurde dafür massiv überarbeitet.

Die wichtigsten Änderungen sind eine neue Airbox mit strömungsgünstiger platzierten Filterelementen, eine verbesserte Einspritzung und eine neue Zylinderkopfgeometrie mit verbesserten Ein- und Auslässen. Alle vier Ventile sind jeweils aus Titan, die Nockenwellen-Profile, die Motorelektronik und die gesamte Abgasanlage sind ebenfalls neu.

Beim Fahrwerk fielen die Änderungen mit einer für bessere Traktion um 14 Millimeter verlängerten Schwinge weniger gravierend aus. Bei den Assistenzsystemen blieben die beiden Modi Track und Sport gleich, der Race-Modus ist jedoch radikaler geworden und noch kompromissloser für die Rennstrecke ausgelegt. Weiter entwickelt wurde auch das Aprilia-eigene APRC-Steuerungssystem mit Traktions-, Wheelie und Start-Kontrolle plus Schaltassistent. Das Race-ABS ist für  die RSV4 schon lange eine Selbstverständlichkeit. Zum Preis der neuen RSV4-Doppel-R machte Aprilia noch keine Angaben.

Zusätzlich zur RR ist eine auf 500 Stück limitierte RF-Variante in "Superpole"-Dekor verfügbar. Sie ist serienmäßig mit dem Aprilia Race Pack ausgestattet, was unter anderem Schmiedefelgen und ein Öhlins-Fahrwerk umfasst.

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